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Meldung:
Baden - Württemberg:
Bundesweit erstes Erneuerbares - Wärme - Gesetz tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft. Weiter...



 

Die Technik

Mit Brennstoff, z.B. Rapsöl, Gas, Biodiesel o.a. wird in einem Motor, wie bei einem PKW, mechanische Energie erzeugt. Im Gegensatz zum PKW wird diese aber nicht zur Fortbewegung benutzt, sondern über einen Generator in elektrische Energie umgewandelt.

Da die Umwandlung im Motor durch die Verbrennung ein thermisch intensiver Prozeß ist, werden in der Regel nur ca. 30 % der Energie in mechanische umgesetzt. Die restlichen 70 % werden in Wärme umgewandelt . Bei einem BHKW wird diese anfallende Wärme über entsprechende Wärmetauscher ausgekoppelt und einem Heiz- oder Brauchwasser- prozess zugeführt. Dies nennt man dann Kraft-Wärme-Kopplung. Sie steht für wirtschaftliche und ökologische Energieerzeugung, die unabhängiger von lokalen Energieversorgern macht.


Der Dachs geöffnet. Klick ins Bild für größer.
Der Gesamtwirkungsgrad steigt so auf über 90%. Im Vergleich: Der Wirkungsgrad von großen Kohle- oder Gaskraftwerken, wie auch von Ihrer herkömmlichen Heizung im Keller liegt nur bei ca. 36%. Der "Rest" von 60-70% geht zum Schornstein hinaus.

Die effektive Ausnutzung der Primärenergie ist somit maximiert. Gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme findet so eine Primärenergie- einsparung von ca. 30% statt. Damit verbunden ist eine Reduzierung von Schadstoffen, die bei der CO2 Emission ca. 47% und bei der NOx Emission (Stickstoffoxide) etwa 25% ausmacht. So lassen sich heute schon bei Einsatz eines BHKW die Emissions- werte soweit mindern, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte der TA Luft unterschritten werden.

Als Antriebsmotoren werden Ottomotoren für den Gasbetrieb, Dieselmotoren für den Heizölbetrieb und selten auch Zündstrahlmotoren für den Mischbetrieb verwendet. Diese Motoren sind starr oder über eine Kupplung mit dem Generator verbunden und gemeinsam auf einem Rahmen montiert.

In der Regel werden bei kleinen Modulen (5 bis 200 kW elektrischer Leistung) die Anlagen kompakt in ein Schallschutzgehäuse integriert, so dass die BHKW anschlussfertig als eine Einheit hergestellt ist.

Mit integriert werden auch die Wärmetauscher, die das Abgas, den Motor, das Schmieröl und häufig auch den Generator kühlen und über einen separaten Wasserkreis die so ausgekoppelte Wärme ihrem Nutzen zuführen.

Blockheizkraftwerke werden für einen wirtschaftlichen Betrieb immer dort eingesetzt, wo aufgrund der Gleichzeitigkeit ein Grundbedarf an elektrischer und thermischer Energie besteht.

Für ein BHKW kommen Gebäude in Frage, deren thermische Grundlast ab ca. 8 kW und deren elektrische Grundlast ab ca. 4 kW liegen sollte. Als grobe Richtwerte können für den Nennwärmebedarf des Gebäudes 50 kW und eine elektrische Anschlussleistung von 15 kW angenommen werden.

Unter dieser Voraussetzung beträgt die Laufzeit der Heizkraftanlage über 4500 Stunden im Jahr. Bei entsprechendem Strombezugspreis ist eine gute Wirtschaftlichkeit gegeben.


Die 1979 von SACHS entwickelte Motorentechnik basiert ursprünglich auf der Idee des Lanz-Bulldogs. Der Einzylinder-Viertakt-Motor mit 579 ccm gilt als ebenso robust und unverwüstlich wie sein Vorbild.

Der Motor gehört mit Sicherheit zu den Produkten, die das Gütezeichen "Made in Germany" geprägt haben. Und er hat durch "Deutsche Wertarbeit" eine Lebensdauer von zehntausenden von Betriebsstunden.

Mit über 25 Jahren Erfahrung, davon fast 20 Jahren Feldtest und 10 Jahren Serienfertigung hat der Dachs einen uneinholbaren Vorsprung vor anderen, ähnlichen Technologien.

Ein Dachs ist etwas größer als eine Waschmaschine, bringt aber über 500 Kilo auf die Waage. Weil er vollgepackt ist mit hochwertigen Präzisionsteilen aus massiven Messing, Kupfer und Stahl. Allein vom Materialwert gibt es keinen vergleichbaren Kessel auf dem Markt.

Aber keine Sorge. Wir bringen das Schwergewicht problemlos in Ihren Keller. Dort steht er dann wie eine Eins und macht in aller Ruhe seinen Job für die nächsten Jahrzehnte.


Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung