Die Technik
Mit Brennstoff, z.B. Rapsöl,
Gas, Biodiesel o.a. wird in einem Motor,
wie bei einem PKW, mechanische Energie
erzeugt. Im Gegensatz zum PKW wird diese aber nicht
zur Fortbewegung benutzt, sondern über einen
Generator in elektrische Energie
umgewandelt.
Da die Umwandlung im Motor durch die Verbrennung ein
thermisch intensiver Prozeß ist, werden in der
Regel nur ca. 30 % der Energie in mechanische
umgesetzt. Die restlichen 70 % werden in Wärme
umgewandelt . Bei einem BHKW wird diese anfallende
Wärme über entsprechende Wärmetauscher
ausgekoppelt und einem Heiz- oder
Brauchwasser- prozess zugeführt. Dies
nennt man dann Kraft-Wärme-Kopplung.
Sie steht für wirtschaftliche und ökologische
Energieerzeugung, die unabhängiger von lokalen
Energieversorgern macht.

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Der
Gesamtwirkungsgrad steigt so auf über
90%. Im Vergleich: Der Wirkungsgrad von
großen Kohle- oder Gaskraftwerken, wie auch
von Ihrer herkömmlichen Heizung im Keller
liegt nur bei ca. 36%.
Der "Rest" von 60-70% geht zum Schornstein
hinaus.
Die effektive Ausnutzung der Primärenergie
ist somit maximiert. Gegenüber der getrennten
Erzeugung von Strom und Wärme findet so eine
Primärenergie- einsparung von ca.
30% statt. Damit verbunden ist eine Reduzierung
von Schadstoffen, die bei der CO2 Emission
ca. 47% und bei der NOx Emission
(Stickstoffoxide) etwa 25% ausmacht.
So lassen sich heute schon bei Einsatz eines BHKW
die Emissions- werte soweit mindern, dass die
vorgeschriebenen Grenzwerte der TA
Luft unterschritten werden. |
Als
Antriebsmotoren werden Ottomotoren
für den Gasbetrieb, Dieselmotoren für den
Heizölbetrieb und selten auch Zündstrahlmotoren
für den Mischbetrieb verwendet. Diese Motoren
sind starr oder über eine Kupplung mit dem Generator
verbunden und gemeinsam auf einem Rahmen montiert.
In der Regel werden bei kleinen Modulen (5 bis 200
kW elektrischer Leistung) die Anlagen kompakt in ein
Schallschutzgehäuse integriert, so dass die BHKW
anschlussfertig als eine Einheit hergestellt ist.
Mit integriert werden auch die Wärmetauscher,
die das Abgas, den Motor, das Schmieröl und häufig
auch den Generator kühlen und über einen
separaten Wasserkreis die so ausgekoppelte Wärme
ihrem Nutzen zuführen.
Blockheizkraftwerke
werden für einen wirtschaftlichen Betrieb immer
dort eingesetzt, wo aufgrund der Gleichzeitigkeit
ein Grundbedarf an elektrischer und thermischer Energie
besteht.
Für ein BHKW kommen Gebäude in Frage, deren
thermische Grundlast ab ca. 8 kW und deren elektrische
Grundlast ab ca. 4 kW liegen sollte. Als grobe Richtwerte
können für den Nennwärmebedarf des
Gebäudes 50 kW und eine elektrische Anschlussleistung
von 15 kW angenommen werden.
Unter dieser Voraussetzung beträgt die Laufzeit
der Heizkraftanlage über 4500 Stunden im Jahr.
Bei entsprechendem Strombezugspreis ist eine gute
Wirtschaftlichkeit gegeben.
Die
1979 von SACHS entwickelte Motorentechnik
basiert ursprünglich auf der Idee des Lanz-Bulldogs.
Der Einzylinder-Viertakt-Motor mit 579 ccm gilt als
ebenso robust und unverwüstlich wie sein Vorbild.
Der
Motor gehört mit Sicherheit zu den Produkten,
die das Gütezeichen "Made in Germany"
geprägt haben. Und er hat durch "Deutsche
Wertarbeit" eine Lebensdauer von zehntausenden
von Betriebsstunden.
Mit
über 25 Jahren Erfahrung, davon fast 20 Jahren
Feldtest und 10 Jahren Serienfertigung hat der Dachs
einen uneinholbaren Vorsprung vor anderen, ähnlichen
Technologien.
Ein
Dachs ist etwas größer als eine Waschmaschine,
bringt aber über 500 Kilo auf die Waage. Weil
er vollgepackt ist mit hochwertigen Präzisionsteilen
aus massiven Messing, Kupfer und Stahl. Allein vom
Materialwert gibt es keinen vergleichbaren Kessel
auf dem Markt.
Aber
keine Sorge. Wir bringen das Schwergewicht
problemlos in Ihren Keller. Dort steht er dann wie
eine Eins und macht in aller Ruhe seinen Job für
die nächsten Jahrzehnte.

Gesetz
für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau
der Kraft-Wärme-Kopplung
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